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Sonderveröffentlichung

Neueröffnung 2020 geplant

Dehner übernimmt Rieger-Immobilie in Göppingen

Dehner ist weiter auf Expansionskurs und übernimmt den ehemaligen Standort des Toom Baumarkts vom Möbelunternehmen Rieger in der Heininger Straße in Göppingen. Mit der Übernahme ermöglicht das Familienunternehmen aus dem bayerischen Rain am Lech eine Wiederbelebung der Verkaufsflächen, die sich seit Juni 2016 im Leerstand befanden.

Der Umzug von Eislingen nach Göppingen verläuft in einem Zeitraster von eineinhalb Jahren. Die neue Garten-Erlebniswelt in Göppingen, die rund 5.500 Quadratmeter Verkaufsfläche umfasst, wird im Jahr 2020 nach großem Umbau neu eröffnet. Da es sich um einen Umzug handelt, wird die Dehner-Filiale im benachbarten Eislingen geschlossen. Ein Teil des neuen Standortes wird an den Göppinger Schirm- und Sonnenschutzhersteller Lambert vermietet, der auf etwa 3.000 Quadratmetern mit in das Gebäude einzieht. Darüber hinaus erwartet die Besucher ein großzügiger Gastronomiebereich im Erdgeschoss.

Im Frühjahr 2019 starten die Umbauarbeiten zur Modernisierung des ehemaligen Toom Baumarkts. Die Immobilie wird kernsaniert und auf den aktuellen technischen Stand gebracht. Neben einer komplett neuen Außenfassade erhält das Gebäude auch ein modernes Portal mit einem großen Glasvorbau inklusive Windfang, der die Besucher in den Eingangsbereich führt. Weiterer Bestandteil des neuen Dehner Garten-Centers mit etwa 50 Mitarbeiter, sind rund 250 kostenlose Parkplätze, die für ein optimales Shoppingerlebnis sorgen.

Nach Fertigstellung erwartet die Kunden im Dehner Garten-Center eine moderne Cross-Channel-Einkaufserlebniswelt rund um Haus, Garten und Heimtier. Neben einem Angebot an Grün- und Blühpflanzen, Gartentechnik, Gartenmöbeln und Dekorationsartikeln punktet der neue Markt auch mit einer Zooabteilung. Das Produktportfolio umfasst ein breites Sortiment an Qualitätsware und Eigenmarken, die das Traditionsunternehmen seit über 70 Jahren selbst produziert. Darüber hinaus bietet der neue Standort eine verbesserte Zufahrt für Kunden, eine praktische Anlieferungsrampe sowie ein zusätzliches überdachtes Freiland, informiert das Unternehmen. (ts)


Die „Braut“ hübsch machen!


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Briefing

von Karl-Heinz Dautz
Kontakt: Karl-HeinzDautz@meinzielcoach.de;
www.MeinZielCoach.de


In jedem Gespräch mit Unternehmenslenkern kommt man schnell auf das Thema fehlender Fach- und Führungskräfte. Überall macht sich dann schnell Resignation und Ratlosigkeit breit. „Ich habe schon alles versucht, um meine Stellen zu besetzen“, höre ich in diesem Zusammenhang immer.

Wir sind doch aber Unternehmer und keine Unterlasser! Wir müssen Lösungen finden! Ist Ihr Unternehmen beispielsweise hübsch, attraktiv und sexy genug für die Ansprüche der benötigten Fach- und Führungskräfte? Bei einer Arbeitslosenquote von rund fünf Prozent und damit nahezu Vollbeschäftigung ist das kein leichtes Unterfangen. Dabei gibt es zwei Probleme: Erstens: Es gibt die benötigten Mitarbeiter mit einem bestimmten Qualifikationsprofil momentan nicht und nirgends. Und das zweite, schneller zu lösende Problem: Es gibt diese in meinem Unternehmen dringend benötigten Menschen! Sie arbeiten nur woanders, arbeiten nicht, nicht mehr oder noch nicht! Um diese zweite Herausforderung soll es in diesem Beitrag gehen. Tun Sie wirklich alles, um Ihre Unternehmensattraktivität zu steigern und diese Suchenden anzusprechen?

Durch die Auswirkungen der Digitalisierung, Globalisierung und gesellschaftlichen Veränderungen, auch durch die jüngeren Generationen, sowie durch demografische Faktoren haben wir es mit einem Wechsel vom Nachfrage- zu einem Anbietermarkt zu tun. Heute müssen sich die Unternehmen bei den Bewerbern qualifizieren! Das hat auch – aber nicht nur – mit dem Lohn- und Gehaltsniveau zu tun. Höhere Gehälter sind nur ein kleiner, längst nicht der entscheidende Teil der Lösung.

Viel entscheidender ist es daher, die „Braut“ hübsch zu machen! Vor einer Hochzeit kommt es – hoffentlich – nicht auf den finanziellen Status des zukünftigen Ehepartners an. Auch ein schickes Outfit oder ein Brautkleid sind für die Entscheidung in der Partnerwahl wohl meist eher nachrangig.

Wie steigere ich also die Attraktivität meines Unternehmens, um von den Bewerbern überhaupt wahrgenommen zu werden? Zunächst einmal ist es spannend, die einzelnen Aspekte des Attraktivitäts- Profils zu identifizieren, um diese dann gezielt im Rahmen eines Arbeitgebermarketings einzuführen oder zu verbessern. Das kostet Geld und Zeit – und beinhaltet auch Fehlschläge.

Jeder weiß heutzutage, wie wichtig positive Empfehlungen unserer Kunden sich auf unser zukünftiges Geschäft auswirken, und wie wichtig es ist, Bestandskunden zu wertschätzen. Tun wir das auch (ausreichend) mit unseren Mitarbeitern? Kennen Sie Ihre Bewertungen bei den gängigen Arbeitgeber- Bewertungsportalen im Internet? Kennen Sie diese überhaupt? Kununu, Xing, meinchef.de, Jobvoting, Jobvote, Companize, Glassdoor – all das sind solche Portale. Und einige gewinnen an Bedeutung durch Einbindung in größere Internet- und Medienkonzerne.

Sie stehen „glücklicherweise“ gar nicht in einem dieser Portale? Denken Sie mal darüber nach! Wer nicht im Internet präsent ist, den gibt es für viele Bewerber auch gar nicht! Ich kann mich über schlechte Bewertungen ärgern und sie verurteilen. Ich kann sie aber auch analysieren und daraus lernen, was potenzielle Arbeitgeber erwarten und suchen. Bewerber recherchieren heute alles über das Unternehmen und erstellen sich damit ein Bild. Sie sollten mitentscheiden, was Ihre Bewerber über Ihr Unternehmen finden!

In diesen Portalen informieren sich Mitarbeiter und Suchende über Arbeitsbedingungen, Gehälter, Führungskultur, Bewerbungsprozesse, Anspruch und Wirklichkeit und vieles mehr. Beachten sie, dass über die Social-Media-Kanäle der Austausch dann auch aus den Portalen heraus privat und anonym weitergeführt wird. Die Welt lebt von Bewertungen!

Nebenbei gesagt, seine Mitarbeiter zu positiven Bewertungen zu „nötigen“, ist nicht der richtige Weg und zeigt eher, dass die Komplexität dieser Herausforderung nicht verstanden wurde. Auch negative Bewertungen können sie durch geschickten, professionellen Umgang damit positiv für ihr Marketing umfunktionieren und nutzen. Bewertungen sind immer nur eine subjektive Wahrnehmung eines Einzelnen, damit auch manchmal unsachlich, falsch, unehrlich polemisch. Es werden dort sogar Firmengeheimnisse direkt oder indirekt veröffentlicht. Gehen sie damit sachlich und emotionsfrei in der Öffentlichkeit um? Machen Sie Gesprächsangebote? Oftmals bieten die Portale sogar die Möglichkeit zur Gegendarstellung oder des Bedauerns. Nutzen Sie das? Auch das zahlt auf Ihre Popularität ein.

Zur Attraktivität Ihres Unternehmens gehört auch die Story! Und damit meine ich nicht – zumindest nicht nur – die Historie. Welchen Zweck verfolgt das Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen? Welche aktuell modernen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet Ihr Unternehmen? Gibt es Wiedereinstiegsmodelle für junge Eltern? Gibt es Möglichkeiten für Inklusionsjobs oder eine Zusammenarbeit mit Berufsbildungsstätten? Nutzen Sie die „neuen“ Technologien? Kann sich ein Mitarbeiter leisten, in Ihrem Unternehmen zu arbeiten, ohne den Anschluss an die technologische Entwicklung für nachfolgende Arbeitgeber zu verlieren?

Entsprechen Ihre Führungskultur, Ihr Entlohnungsmodell, Arbeitszeit- und Arbeitsort-Regelungen den Ansprüchen der benötigten Fach- und Führungskräfte? Und um im Thema dieses Beitrages zu bleiben: Können Bewerber diese Informationen im Internet finden? Und werden sie auch von unabhängigen Portalen validiert – oder stehen diese Informationen „nur“ auf Ihrer eigenen Homepage?

Mittlerweile gibt es Hitlisten und Top/Flop-Listen über Unternehmen im Internet. Auf den ersten drei Plätzen landet man nicht zufällig – weder positiv noch negativ. Gerade im Mittelstand ist diesbezüglich noch großes Potenzial zur Differenzierung und zur Profilierung zur Verbesserung der Personalbeschaffungssituation möglich. Die eingesetzten Investitionen an Geld und anderen Ressourcen stehen den langfristig oftmals erheblich höheren Kosten entgegen, die durch fehlende Fach- und Führungskräfte entstehen werden!

Erhalten Sie die Wettbewerbs- und ihr Zukunftsfähigkeit Ihres Unternehmens, machen Sie die „Braut“ hübsch, sexy und in allen inneren Attributen attraktiv im Internet auffindbar!

Karl-Heinz Dautz


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