Erden & Dünger Marktumfrage

Sonderveröffentlichung

Trend Bio-Dünger

Hauert Manna Düngerwerke

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Pitt Frühhaber, Verkauf und Marketing, www.manna.de, www.hauert-duenger.de

Wir sehen nach wie vor einen Trend zu Bio. Hierzu ist jedoch zu sagen, dass die Möglichkeiten der Produktion von biologischen Düngern allein aufgrund der Menge an verfügbaren Rohstoffen limitiert sind. Für den Endverbraucher ist der Einsatz von biologischen Düngern möglich und machbar, für den Gartenbau aber kaum zu realisieren, solange der Verbraucher nach gut und günstig produzierten Lebensmitteln verlangt. Bei Bio-Düngern müssen die Hersteller ab 2019 detailliert die Inhalte in mengenmäßig absteigender Reihenfolge auflisten.

Die Firma Hauert testet, produziert und vermarktet seit mehr als 300 Jahren Dünger auf organischer Basis. Für alle Dünger stehen zahlreiche, unterschiedliche Rohstoffe zur Verfügung, die wir in aufwendigen Labor- und Feldversuchen prüfen, um ihre Kombination auf ein optimales Pflanzenwachstum abzustimmen.


„Bei Bio-Düngern müssen die Hersteller ab 2019 detailliert die Inhalte in mengenmäßig absteigender Reihenfolge auflisten.“

Pitt Frühhaber, Verkauf und Marketing Hauert Manna


Das bedingt für jedes Produkt umfangreiche Forschungsarbeit. Dabei suchen wir stets die Zusammenarbeit mit Produzenten, Garten- und Landschaftsbauern und öffentlichen Forschungsstellen, wie etwa dem Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL).

Bereits seit 1998 wird in der Größe eines kleinen Fußballfeldes unser Rasenversuchsfeld betrieben. Zu dessen Hauptaufgaben gehört es, Rohstoffe, neue Formulierungen, bestehende Dünger sowie Düngerprogramme zu testen.

Frux

Sortimentstiefe in Gärtnerqualität

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Christian Günther, Produktmanager und Vertriebsleiter Frux www.frux.de


Laut „Freizeit-Monitor 2018“ wird Gartenarbeit vor allem von Ruheständlern, die älter als 65 Jahre sind, Jungsenioren von 50 bis 54 Jahren und Familien gemacht. Entsprechend vielseitig sind die Ansprüche an Erde. Ältere Hobbygärtner legen vor allem Wert auf Komfort. Deshalb haben wir längst auch frux-Erden in kleinen Verpackungen mit Tragegriff im Sortiment.

Familien achten besonders auf Bioqualität. Aber auch der regionale Aspekt schwappt zunehmend vom Lebensmittelbereich in den grünen Bereich – im Falle von Erden ebenso das Thema Torfersatz, das durch die öffentliche Diskussion um Moore an Fahrt gewinnt. Darauf reagieren wir mit entsprechenden Produkten. Aktuell mit unserer Blumen- & Gemüseerde ‚Terra Preta‘. Seit 2013 ein ungebrochener Trend ist Urban Gardening. Das zeigt sich auch sehr eindrucksvoll bei Google Trends. Die Zeichen stehen im Marksegment ‚Erden‘ wie in vielen anderen Bereichen auf Individualisierung, also auf auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittene Produkte.

Mit 60 verschiedenen Standard- und Spezialerden, Dekor- und Mulchmaterialien sowie Düngern haben wir mit frux schon eine beachtliche Sortimentstiefe und -breite erreicht.


„Die Zeichen stehen im Marksegment „Erden“ wie auch in vielen anderen Bereichen auf Individualisierung.“

Christian Günther, Produktmanager und Vertriebsleiter Frux


Händler können damit auf die verschiedenen Nachfragen reagieren. Noch dazu in Gärtnerqualität. Das ist im Hobbybereich nicht Standard. Nicht nur die breite Produktpalette für den Endverkauf, sondern auch die vielen Spezialmischungen bieten hervorragende Möglichkeiten, sich als Fachhandel zu positionieren.

Um im Markt zu wachsen, lässt sich am stationären Verkaufspunkt nach unserer Erfahrung vor allem durch Service punkten. Wir stehen den Handelspartnern hier mit einem Servicepaket zur Seite. Ein zweites Stichwort sind Themen- oder Erlebniswelten. Das generiert Zusatzumsätze durch Cross-Selling. Wir erarbeiten Konzepte und Lösungsansätze für Gartenprojekte, die der Fachhandel an seine Kunden weitergeben kann.

Mit Dropshipping die Ladentheke verlängern


Schließlich bieten wir ab sofort allen Händlern mit eigenem Online- Shop die Möglichkeit, mittels Dropshipping ihre Ladentheke um das komplette frux Sortiment zu verlängern, ohne die Produkte lagern zu müssen oder im stationären Handel Regalfächer oder Palettenplätze zu belegen. Der Verbraucher kauft entweder im Online-Shop des Händlers oder am PoS und zahlt beim Händler.

Danach leitet der Händler die Bestellung an die Einheitserdewerke weiter, die den Verbraucher direkt beliefern. Der Händler erscheint als Absender der Lieferung und im Lieferschein. Händler können so schneller auf neue Trends oder Produkte reagieren, auf individuelle Kundenwünsche eingehen und den Umsatz mit geringem Aufwand steigern. Zudem können sie die Nachfrage nach Produkten virtuell testen, bevor sie sie ins stationäre Sortiment aufnehmen.

Hawita

Erden nach Maß


Hawita Vertriebsteam www.hawita-gruppe.de


Im Bereich Erden wächst momentan vor allem das Bio-Segment. Die torfreduzierten und torffreien Produkte werden ebenfalls nachgefragt. Erfolgsversprechende Anforderungen sind die Kriterien Kultursicherheit, einfache Handhabung der Produkte und zertifizierte Produkte im Bio-Segment. Generell lässt sich hierzu sagen, dass „Bio“ und „Torf “ keinen Widerspruch darstellen. Der Verbraucher erwartet eine nachhaltige und umweltbewusste Herstellungsweise sowie kurze Transportwege.

So verfügt Hawita in Deutschland sowohl über eigene Torf- als auch eigene Tonvorkommen und eine Rindenhumusproduktion. Die Substrate werden am Ort der Rohstoffgewinnung hergestellt und verpackt, überflüssige Zwischentransporte werden vermieden. Der Hersteller liefert vom Produktionsstandort an die Kunden. Auch andere Zuschlagstoffe wie Grünkompost, Holzfaser und Kokos wurden nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit ausgesucht und eingesetzt.

Die Verwendung von Torf zu einem deutlich reduzierten Anteil in einem Bioprodukt ist sinnvoll, wenn es darum geht, die hohen pH-Werte oder Salzgehalte anderer Zuschlagstoffe einzuschränken und eine Substratmischung für bestimmte Anwendungszwecke herzustellen.


„Bio und Torf sind deshalb bei einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource kein Widerspruch.“

Hawita Vertriebsteam


Denn bei den Moorbeetpflanzen ist Torf praktisch unersetzlich, und auch für die Pflanzenvermehrung ist er ein wichtiger Zuschlagstoff. Torf wird ausschließlich auf bereits trockengelegten Moorflächen, die zum Beispiel von der Landwirtschaft genutzt wurden, abgebaut.

Die Torfindustrie renaturiert die Flächen anschließend. Dabei entstehen wertvollere Landschaften für den Naturschutz als vor dem Abbau. Bio und Torf sind deshalb bei einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource kein Widerspruch.

Pflanzenstärkungsmittel


Eine Ergänzung zu der Hawita Bio-Linie sind Pflanzenstärkungsmittel wie Trichoderma oder Präparate zur Förderung der Durchwurzelung und der Vitalität, die auf Anfrage eingemischt werden können. Insgesamt 23 Produkte hat der Erdenspezialist jetzt für den Hobbybereich im Programm.

In der Pflanzenproduktion spielt das Hawita-Zentrallabor in Lauterbach eine wichtige Rolle. Dort werden auf der Basis von Boden- und Wasseranalysen maßgeschneiderte Rezepturen für die Handelserden sowie für die speziellen Bedingungen bei den Händlern entwickelt.

Franz Kranzinger Spezialerdenerzeugung

Mehr Eigenmarken

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Dipl.-Ing. (FH) Jörg Lohaus Beratung und Produktkontrolle www.kranzinger-erde.at

Das Unternehmen Kranzinger produziert schon seit mehr als 20 Jahren torffreie Erden für den Hobbybereich und Toresa Holzfaser als Torfersatz. Zusätzlich bieten wir seit ungefähr zehn Jahren ein umfangreiches Bio-Erdensortiment mit starker Torfreduzierung oder torffreier Variante an.

Auch weitere Ersatzstoffe wie Rindenkompost und Grüngutkompost werden in eigenen Kompostieranlagen im Werk in Straßwalchen produziert. Für den Bio- Bereich wurde die Toresa-Holzfaser weiterentwickelt.

Dieser Trend in Richtung mehr Torfersatz, mehr organischer oder Bio-Aufdüngung und teilweise in Kombination mit mineralischer Aufdüngung dürfte sich sowohl im Profi- als auch im Hobbybereich noch weiter verstärken.


„Ein nicht zu unterschätzender Werbewert, wenn man dem Hobbygärtner die Erde verkaufen kann, in der seine Pflanze bereits in der Gärtnerei kultiviert wurde.“

Jörg Lohaus, Beratung und Produktkontrolle, Kranzinger


Besonders auffällig ist in den letzten Jahren wieder die deutlich stärkere Nachfrage nach Gärtner- Eigenmarken. Eine Verkaufserde in eigener Verpackung, befüllt mit einer hochwertigen Erde, die genau so auch in der eigenen Produktion der Gärtnerei verwendet wird.

Ein nicht zu unterschätzender Werbewert, wenn man dem Hobbygärtner die Erde verkaufen kann, in der seine Pflanze bereits in der Gärtnerei kultiviert wurde. Diese Rückbesinnung auf die eigene fachliche Kompetenz findet man bei immer mehr Kranzinger-Kunden, vor allem Gärtnereien und Gartencentern, und sie wird auch offensiver als früher nach außen getragen.


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